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Lernzeiten in der Grundschule

Im Sinne der Ganztagsschulentwicklung gibt es an der EKS seit dem Schuljahr 2015/2016 „Lernzeiten“ statt Hausaufgaben. Dafür hat jede Grundschulklasse wöchentlich zwei Unterrichtsstunden mehr, zusätzlich zur Stundentafel des Hessischen Kultusministeriums (siehe Unterrichtszeiten Grundschule).

Die Lernzeiten liegen sowohl am frühen als auch am späten Schulvormittag. Der Vorteil an den späten Randstunden ist, dass die Erzieher der städtischen 14-Uhr- und 17-Uhr-Betreuung in die Lernzeiten kommen und unterstützen können. Dadurch findet sowohl eine bessere Verzahnung von Schule und Betreuung, als auch ein fließender Übergang vom Vormittag in den Nachmittag statt.

Das Arbeiten in der Lernzeit ähnelt der Wochenplanarbeit. In Lernzeitplanern dokumentieren die Kinder, was Sie in der Lernzeit gelernt und geübt haben.

Eine Evaluation und Befragung von Schülern, Eltern, Erziehern und Lehrern am Ende des Schuljahres 2015/16 hat uns ermutigt, das Lernzeit-Konzept fortzuführen und weiterzuentwickeln.

Die Lernzeiten sollen zwar eine Entlastung des Familienalltags schaffen, sie bedeuten aber nicht, dass die Eltern vom Schulalltag ausgeschlossen werden. Über die Lernzeitplaner werden die Eltern regelmäßig über die Lernzeiten und Übungsvorschläge informiert.

Der Gemeinsame Unterricht für Kinder mit und ohne Behinderung hat an unserer Schule eine lange Tradition.

Im Schuljahr 1985/86 erfolgte die Einrichtung einer ersten integrativen Grundschulklasse an der EKS Cappel mit Kindern aus dem Stadtteil Cappel und körperbehinderten Kindern aus unserer damaligen Sonderschulabteilung.

In den darauf folgenden Schuljahren wurden zunächst unter Schulversuchsstatus, dann über den § 6 a des Hess. Schulgesetzes und seit dem Schuljahr 1991/92 auf der Basis des „Gemeinsamen Unterrichts an Schulen“ lange Zeit integrative Klassen in jedem Jahrgang unterrichtet.

Nachdem im damaligen Schulgesetz gesetzlich der Anspruch auf Gemeinsamen Unterricht geregelt worden war, bildeten sich auch an unserer Schule nur noch Klassen mit Gemeinsamem Unterricht, in denen Kinder der Ortsteile Cappel, Ronhausen und Bortshausen mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit Regelkindern unterrichtet wurden.

Das Verbot, unsere eigenen Schüler der Förderschule integrativ zu unterrichten, führte zum Rückgang der integrativen Klassen und des Gemeinsamen Unterrichts an unserer Schule.

Die EKS war bis 2005 Förderstufenstandort mit zwei 5. und 6. Klassen. Der Richtzahlerlass des Hessischen Kultusministeriums bedingte die Auflösung des Förderstufenangebots an unserer Schule.

Im Jahre 2007 endete deshalb mit den letzten Klassen 6 die über 20 Jahre dauernde Tradition unserer Förderstufe.

Heute stehen Grundschule und Förderschule in einem gemeinsamen Schulverbund unter einer Schulleitung, einer Elternschaft und einem Gesamtkollegium.

Frau Naumann im Sekretariat erreichen Sie unter:
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Öffnungszeiten: Mo-Fr 7:45 – 12:45 Uhr

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Bewegliche Ferientage im Schuljahr 25/26

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