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Soziales Lernen

An der EKS gibt es wöchentliche Stunden mit dem Außerirdischen Lubo für die Erstklässler, in denen gemeinsam über Gefühle und das Lösen von Konflikten gelernt wird. In den zweiten Klassen wird dies in Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte im „Handwerkskoffer“ vertieft. Im dritten und vierten Schuljahr profitieren die Kinder von den Programmen „Mein Körper gehört mir“ (Prävention von Gewalt gegen Kinder, Zusammenarbeit mit der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück) und „Bleib locker“ (Training zum Umgang mit Stress, Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse). Wir haben ein Schulmotto und gemeinsame Pausen- und Klassenregeln, die mit den Lehrkräften und der Schulsozialpädagogin immer wieder mit den Kindern aufgegriffen werden. In der Schülervertretung und vielen anderen Bereichen der Schule lernen die Kinder, dass sie selbst etwas zu sagen haben und mitreden können. Über das Schuljahr hinweg gibt es regelmäßig klassen- und schulbezogene Aktivitäten (wie z.B. den Monatskreis), die das gemeinsame Miteinander stärken.

Bewegung und Entspannung

Kinder brauchen Bewegung. Wir haben einen großen Pausenhof mit verschiedenen Spielgeräten, einem Bolzplatz und viele Ecken für Rückzugsmöglichkeiten. Ein wechselndes Pausenprogramm ermöglicht den Kindern, in einer Traumreise zu entspannen, angeleitete Spiele mitzumachen oder es sich in der Bibliothek gemütlich zu machen. In der von Kindern selbst verwalteten Pausenausleihe steht zusätzliches Material zum Spielen in den freien Zeiten zur Verfügung. Neben dem normalen Sport- und Schwimmunterricht haben alle Klassen eine zusätzliche Bewegungsstunde in der Woche und in den anderen Unterrichtsstunden wird auf bewegungsförderliche Lernmethoden geachtet (z.B. Fresch-Methode). Im letzten Jahr erhielt die EKS das Zertifikat für eine Schule mit Schwerpunkt „Bewegung und Wahrnehmung“.

Lernen lernen

Schon von Beginn ihrer Schulzeit an lernen die Kinder an der EKS, auch selbst Verantwortung für ihre Lernfortschritte zu übernehmen. Unter ständiger Begleitung und Unterstützung der Lehr- und Betreuungskräfte setzen sie sich Wochenziele und organisieren sich ihr Arbeiten in der freien Lernzeit. Ab der ersten Klasse werden es für einzelne Kinder gezielte Förderstunden angeboten. Im zweiten Schuljahr nehmen alle Kinder zweimal die Woche an einem Förderband teil. Je nach Bedarf vertiefen dort einige Kinder die Kernfächer Mathe oder Deutsch, andere trainieren Konzentration oder Motorik. Weiterhin gibt es Angebote zur Stärkung des Selbstbewusstseins oder sogar eine Ausbildung zur StreitschlichterIn. In den dritten und vierten Klassen gibt es für einzelne Kinder das Angebot einer zusätzlichen Förderung mit einerseits inhaltlichen Schwerpunkten, andererseits einem Fokus auf ein individuell gutes Arbeitsverhalten.